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Skalierbare Lösung für das zentrale Management von verteilten Liegenschaften

Um Gebäude effizient zu betreiben, ist eine direkte und automatische Interaktion von unterschiedlichen Gewerken wie Beleuchtung, Heizung und Klima, Sicherheitssystemen und Brandschutz bereits Stand der Technik. Oftmals erstreckt sich die Anforderung an das technische Gebäudemanagement auch über mehrere verteilte Gebäude wie z.B. bei öffentlichen Gebäuden einer Gemeinde, dem Filialnetz einer Handelskette, Kranken- und Pflegeanstalten mit mehr als einem Gebäude oder großen Hotelanlagen. Die Gründe, welche für eine Vernetzung von mehreren Gebäuden und Liegenschaften sprechen sind vielfältig:

Zunehmende Bedeutung von Energieeffizienz
Ca. 40 % des weltweiten Energieverbrauchs können auf Gebäude zurückgeführt werden. Nicht zuletzt aus diesem Grund kommt der effizienten Nutzung verfügbarer Ressourcen eine große Bedeutung zu. Auch der zunehmende Druck durch gesetzliche Regulierungen macht intelligentes Energiemanagement und ständige Identifikation von Einsparungspotenzialen unabdingbar.
Der Vorteil einer vernetzten Liegenschaftsverwaltung liegt in der Vergleichbarkeit der Verbräuche der einzelnen Gebäude. Die hohe Transparenz der Verbrauchs- bzw. Betriebsdaten ermöglicht eine ganzheitliche Optimierung des Energieeinsatzes sowie eine kontinuierliche Anpassung an Änderungen im Nutzungsverhalten. Bei außergewöhnlichen Verbräuchen bzw. Unregelmäßigkeiten wird durch rasches Reporting eine Energieoptimierung ermöglicht. Als Ziel sollte stets eine Kostenreduktion bei gleichbleibendem Komfort angestrebt werden.

Steigender Kostendruck
Nicht nur beim Energieverbrauch ist der steigende Kostendruck ein wesentlicher Treiber der Vernetzung von Gebäuden durch ein gemeinsames Gebäudeautomationssystem. Dank zentraler Steuerung über einen vernetzten Leitstand können auch die Personalkosten minimiert werden. Oftmals ersetzt ein Haustechniker im Bereitschaftsdienst mehrere Angestellte vor Ort bzw. vertritt diese im Urlaub oder Krankheitsfall. Die Verwendung einer gemeinsamen Benutzeroberfläche (Mastervisualisierung) spart nicht nur die laufenden Personalkosten, sondern verringert auch den Schulungsaufwand.

Kostengünstige Wartung
Rund 30 % der Life-Circle-Costs eines Gebäudes entfallen für Wartung und Instandhaltung. Vernetzte Liegenschaften ermöglichen hohen Einsparungspotenziale bei der bedarfsgerechten Wartung z.B. beim Ausfall von Leuchten aber auch bei der vorbeugenden, geplanten Wartung. Durch Betriebsstundenzählung in allen Gebäuden kann der Einkauf von z.B. Leuchtmitteln geplant und auf Grund der hohen Menge ein besserer Preis erzielt werden.

Rasches Handeln im Ernstfall
Um Schäden zu vermeiden ist ein rasches Eingreifen z.B. bei Ausfall des Heizungs- oder Kühlsystems, der Schaufensterbeleuchtung oder bei Einbruch auch nachts zu garantieren. Dank der Alarmübersicht mehrerer Gebäude ist eine zentrale Erfassung und zeitnahe Behandlung von Störmeldungen mit geringem Personalaufwand möglich.

Flexibel und zukunftssicher
Bereits bei der Planung sollte eine nachträgliche Erweiterung des Systems oder spätere Umwidmung des Gebäudes mitangedacht werden. Neben der Ausweitung auf neue Standorte sollte auch die Integration von bereits bestehenden Systemen z.B. GLT möglich sein. Daher empfiehlt es sich von Anfang an auf ein System zu setzten, welches die Integration von offenen Systemen zB. OPC, KNX, BACnet, Modbus ebenso wie Anwendungen aus anderen Bereichen z.B. Security-Systemen (Zugangskontrolle, CCTV, …) unterstützt.

Das Verwalten von mehreren räumlich getrennten und z.B. über Wide Area Network (WAN) verbundenen Gebäuden mit einem vernetzten Leitstand ist nicht nur eine Herausforderung für den Integrator, sondern stellt auch besondere Anforderungen an das Gebäudemanagementsystem.

Realisation vernetzter Liegenschaften mit Server-Hierarchie
Während viele herkömmliche Ansätze eine direkte Kommunikation zwischen Server und IP-Gateway beinhalten, sieht die softwareseitige Lösung der NETx Automation Software GmbH eine Verbindung von autarken, lokalen Servern mit einem zentralen Server auf der Masterebene vor. Der Einsatz eines Servers, welcher durch die Integration einer Vielzahl an Schnittstellen eine direkte Kommunikation zwischen den einzelnen Gewerken sowie Anwendungen aus anderen Bereichen wie z.B. Safety und Security erlaubt, ermöglicht eine flexiblere und effizientere Gebäudeautomation. Die daraus resultierenden Vorteile können nicht nur auf Gebäudeebene, sondern unter Verwendung einer Server-Hierarchie auch auf ein ganzes Liegenschaftsportfolio übertragen werden. Dabei werden die Informationen aus mehreren, unabhängig operierenden Sub-Servern über z.B WAN in einen zentralen Server (vernetzter Leitstand) integriert. Durch Verwendung von VPN Verbindungen ist das Netzwerk vor Angriffen von außen geschützt. Die autarken Server garantieren einen reibungslosen Betrieb des Gebäudes auch bei Ausfall oder Störung der Verbindung zur übergeordneten Leitstelle. Die gesammelten Daten werden anschließend in einer gemeinsamen Mastervisualisierung dargestellt. Um die Ausfallsicherheit des Gebäudeautomationssystems zu erhöhen, kann eine redundante Lösung mit einem Main und einem Backup Server eingesetzt werden.

Aus der oben beschriebenen Lösung ergeben sich zahlreiche Vorteile für den Betreiber von vernetzten Liegenschaften:
  • Bessere und einheitliche Übersicht über alle Subsysteme
  • Geringere Kosten für Konfiguration und Personalschulung durch Verwendung eines einheitlichen Systems
  • Gebündeltes Reporting der Verbrauchsdaten aller Liegenschaften
  • Auswertung aller historischen Daten für Liegenschaftsvergleiche, Jahresauswertungen und zur Analyse von Einsparungspotenzialen
  • Bessere Entscheidungsgrundlage aufgrund der Fülle an Informationen und einer konkreten Situationseinschätzung
  • Gemeinsame Nutzung von Komponenten z.B. Wetterstation für mehrere, nahe beieinanderliegende Gebäude
  • Effizientere Wartung und Kostenersparnis bei Betriebsmitteleinkauf
  • Auslagern von Managementapplikationen auf Masterebene in die Cloud möglich
  • Erhöhte Sicherheit durch Main/Backup (redundante) Lösung

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